Carsten Faseler ist Schauspieler, Regisseur und Sprecher, in einem Wort Geschichtenerzähler.
Geboren und aufgewachsen in Essen, machte er seine ersten schauspielerischen Erfahrungen in der Studio-Bühne Essen, in der er von 2007-2010 in zahlreichen Produktionen auf der Bühne stand, wie zum Beispiel in dem Gangsterdramulet Der stumme Diener von Harold Pinter, als Kasperl im Räuber Hotzenplotz von Ottfried Preußler oder der deutschen Erstaufführung von Bernard-Marie Koltès Der weite Weg. In letzterem wurde er 2010 in der Kritikerumfrage des Magazins Theater Pur für seine Rolle als Bräutigam als bester Nachwuchsschauspieler NRW
genannt. Auch im Bochumer Theater der Gezeiten war er in dieser Zeit viel zu sehen.
Von 2010-2014 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Hier sollte er während des Studiums verschiedene Produktionen am hauseigenen Studiotheater Expoplaza, dem Schauspielhaus Hannover, Theater Braunschweig, dem hessischen Landestheater Marburg und eine erste Produktion am Theater der Altmark in Stendal spielen. Neben ersten Film- und Fernsehauftritten, gewann er mit seinem Jahrgang beim
Schauspielschultreffen 2013 in Berlin mit der Produktion Nach Moskau?! den Publikumspreis.
2015 trat Carsten ein Festengament in Stendal an, im Theater der Altmark, wo er bis 2018 blieb und mit verschiedenen Regisseuren, wie Louis Villinger, Alexander Netschajew, Cordula Jung, Boris von Poser zusammenarbeitete.
Von 2018-2022 führte ihn sein Weg ans Theater Paderborn. Hier sammelte Carsten erste Musicalerfahrungen jeweils in den Hauptrollen der Stücke Black Rider von Tom Waits in der Regie von Ingmar Otto und als Struwwelpeter im Stück Shockheaded Peter von den Tiger Lillies in der Regie von Til Kleine-Möller.
2023 kam er zurück an die Krayer Amateurbühne Studio-Bühne Essen, um seine erste alleinige Regiearbeit zu inszenieren. Das Stück Momo von Michael Ende mit Aless Wiesemann in der Hauptrolle, lief über drei Jahre und hat auf dem ersten Amateurtheaterfestival in Iserlohn den dritten Platz belegt. Zudem begann im gleichen Jahr seine Reise mit dem Hogwartsexpress und er spielte über eineinhalb Jahre im Stück Harry Potter und das verwunschene Kind in Hamburg im Ensemble. Die Rolle des Ron Weasley hat er dort in dieser Zeit über 60 mal gespielt.
Nach kurzem Zwischenstop in Dinslaken für die Produktion Mephisto von Thomas Mann, ging es 2025 in Essen weiter, in der freien Szene Essen und zwar ans Theater Essen-Süd. Hier inszenierte er Sherlock – Ein Fall von Pink, sowie Sherlock – Das große Spiel und dort als titelgebender Detektiv zu sehen. Zudem spielt er Jack Torrance in Shining.
An der Szene 10 inszenierte er die Produktion Der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry. Beim Theaterpreis der freien Szene Essen 2025 räumte Der kleine Prinz in den Kategorien Beste Inszenierung, Beste schauspielerische Leistung (Aless Wiesemann) und den Publikumspreis im Bereich Kinder und Jugendtheater ab. 2026 legte er, in Zusammenarbeit mit Robert Zimmermann nach und inszenierte Die unendliche Geschichte von Michael Ende, welche im März 2026 Premiere feierte.
An der Szene 10 sieht man Carsten Faseler zudem auch auf der Bühne. Zum einen in Der Tatortreiniger – Das freie Wochenende und ab Herbst 2026 in Frankenstein von Mary Shelley, welches er auch in der Regie mit verantworten wird.
Seit Sommer 2025 ist Carsten Faseler zudem Teil der Störtebeker Festspiele Rügen und ebenfalls seit 2025 Teil der Leitung der Szene 10.
Produktionen
Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry
Der Tatortreiniger – Das freie Wochenende von Mizzi Meyer
Die unendliche Geschichte von Michael Ende
Frankenstein von Mary Shelley